World of Warcraft: Forever startet am 5. November 2026 um 0:00 Uhr MEZ (in den USA am 4. November um 15:00 Uhr PST). Das ist kein saisonaler Server, der nach einem Jahr wieder verschwindet, sondern eine dauerhafte dritte Version von WoW neben dem modernen WoW und Classic.
Wer Vanilla oder Classic gespielt hat, fühlt sich auf der Karte schnell wieder zu Hause. Der Weg hindurch ist aber ein anderer. Blizzard hat mehr als 1.000 neue Quests und neun neue Dungeons eingebaut, alle Klassen überarbeitet und Lager sowie das Vermächtnissystem eingeführt. Im Folgenden gehen wir jeden Stufenbereich durch und zeigen dir, wo du wirklich Zeit sparen kannst.
Bereit für den Launch?
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Stand der Beta (aktualisiert am 9. Oktober): Die Beta läuft vom 17. September bis zum 21. Oktober. Blizzard hat die Höchststufe am 1. Oktober von 20 auf 30 angehoben. Routen bis Stufe 30 lassen sich damit testen; alles darüber stützt sich weiterhin auf Blizzards angekündigte Gebiets- und Dungeonbereiche und nicht auf einen vollständigen Durchlauf auf den Launch-Servern.
So funktioniert das Leveln in WoW Forever
Erfahrungskurve und Stufenskalierung
Zuerst die Grundlagen: In Forever gibt es keine Stufenskalierung. Jedes Gebiet behält wie in Classic seinen eigenen Stufenbereich. Kehrst du mit Stufe 30 zurück, um Quests der Stufe 12 abzuschließen, bekommst du dafür kaum noch Erfahrung. Am schnellsten levelst du, wenn du immer zu den Questhubs weiterziehst, die zu deiner Stufe passen.
Die Erfahrung, die du insgesamt bis Stufe 60 brauchst, ist dieselbe wie in Classic. Vielleicht hast du einen Datamining-Bericht gesehen, nach dem die Kurve verkürzt wurde. Dieser Bericht wurde später zurückgezogen. Wenn manche Stufen schneller vergehen, liegt das daran, dass neue Quests die alten Durststrecken füllen und einige Klassen seltener zum Essen und Trinken Pause machen müssen.
Dungeon-Erfahrung und Vermächtnispunkte
Dungeons funktionieren jetzt anders. Blizzard hat einen größeren Teil ihres Werts in die Erfahrung aus Dungeonquests verlagert, am 8. Oktober die Erfahrung für Gegner in Dungeons aber um etwa 20 % erhöht und außerdem einen Fehler bei der Gruppenberechnung behoben. Ein erster Run mit allen Quests bleibt die beste Standardentscheidung. Weitere Runs lohnen sich, wenn eure Gruppe schnell vorankommt oder du einen bestimmten Drop brauchst – nicht pauschal immer oder nie.
Beim Leveln verdienst du außerdem Vermächtnispunkte, die für deinen ganzen Account gezählt werden. Insgesamt gibt es 65 Herausforderungen. Jede Klasse auf Stufe 25, 45 und 60 zu bringen, ist 27 Punkte wert; jeden primären Beruf, der kein Sammelberuf ist, auf 150, 225 und 300 zu steigern, bringt weitere 18. Der Rest stammt aus Dungeons, Erkundung, PvP und Schlachtzügen.
Die meisten Spieler bekommen ihren ersten Punkt mit Stufe 25, und damit wird das System freigeschaltet. Alle Nicht-Hardcore-Charaktere teilen sich dieselben Punkte, jeder gibt sie aber separat aus, zum Start mit maximal 16 Punkten pro Charakter. Dein Twink, den du gerade levelst, und dein Handwerker können also völlig unterschiedliche Vorteile wählen.
Was ist anders als beim Leveln in Classic?
Erfahrung und Dungeons sind nicht das Einzige, was sich geändert hat. Wenn du aus Classic kommst, begegnen dir diese Unterschiede schon in deinen ersten Spielsitzungen.
Die Tagging-Regel spürst du als Erstes. In der Launch-Woche werden die Startgebiete brechend voll sein, und wer einen Gegner zuerst trifft, bekommt ihn. Von der Änderung bei Treffer und Krit profitieren vor allem Hybrid-Spezialisierungen wie Vergeltungspaladine und Verstärkungsschamanen, die früher getrennte Trefferwerte für Nahkampf und Zauber brauchten.
Die WoW Forever Levelroute von 1 bis 60 im Überblick
Hier siehst du die komplette Route in einer Tabelle. Sie zeigt dir, wo du in jeder Phase ungefähr stehen solltest und welche neuen Inhalte dir unterwegs begegnen. In den Abschnitten danach geht es darum, wann du in einem Gebiet bleibst und wann du weiterziehst.
Stufe 1–30: Startgebiete und erste Dungeons
Stufe 1–10: Bleib in deinem Startgebiet
Mit deinem ersten Charakter solltest du im Startgebiet deines Volkes bleiben. Die Quests dort führen dich an den Lehrern vorbei, die du brauchst, und versorgen dich im passenden Tempo mit Ausrüstung. Manche Speedrunner wechseln schon mit Stufe 4 den Kontinent, doch für die meisten Spieler kosten die Schiffsfahrten und fehlenden Flugrouten mehr Zeit, als sie sparen.
Zieh weiter, sobald die übrigen Quests grün werden oder dich weit vom nächsten Questpaket wegschicken. Solo lohnen sich kompakte Kill- und Sammelrunden; als Duo könnt ihr Höhlen, benannte Gegner und Elitequests direkt mitnehmen, ohne auf eine größere Gruppe zu warten.
Die einzige Ausnahme sind die Himmelsgeborenen. Sie starten auf der Insel Zephras, ihrem eigenen Gebiet für Stufe 1–12. Die Himmelsgeborenen des Hohen Ordens gehören zur Allianz und können Magier werden, die Himmelsgeborenen Windformer gehören zur Horde und können Schamanen werden. Auf beiden Seiten stehen außerdem Druide, Jäger, Schurke und Krieger zur Wahl.
Dazu kommen sechs neue Kombinationen aus Volk und Klasse: Gnomenpriester, menschlicher Jäger, Zwergenschamane, Orcmagier, Trollhexenmeister und untoter Paladin. Untote Paladine bekommen sogar eine eigene Questreihe in Bandarion Keep in Tirisfal.
Am Anfang ist Gold knapp, also lern nur die Zauber, die du wirklich nutzt, und verkauf deine grauen Gegenstände bei jedem Händler, an dem du vorbeikommst.
Stufe 10–20: Stell deine erste Gebietsrotation zusammen
Auf Allianzseite passt Westfall gut zu Loch Modan, der Dunkelküste oder dem Rotkammgebirge. Fang mit dem Gebiet an, das deiner Hauptstadt am nächsten liegt. Nachtelfen bleiben besser an der Dunkelküste. Willst du dich später mit Freunden treffen, die Menschen oder Zwerge spielen, macht es dir das neue Schiff vom Hafen von Sturmwind nach Auberdine leicht.
Bei der Horde hat das Brachland die meisten zusammenhängenden Questhubs. Untote können stattdessen im Silberwald bleiben, und das Steinkrallengebirge ist eine gute Ausweichmöglichkeit, wenn dir die Quests ausgehen. Egal wo du gerade bist: Schalte jede Flugroute frei, an der du zum ersten Mal vorbeikommst. Spätestens beim Abgeben der Quests wirst du froh darüber sein.
Wechsle das Gebiet, wenn ein Hub dich nur noch über lange, leere Wege schickt oder die meisten offenen Quests über deiner Stufe liegen. Solo solltest du zwei benachbarte Gebiete offenhalten; als Duo könnt ihr für Elitequestreihen etwas länger bleiben. Plane die Halle der Thanen oder die Ruinen von Lordaeron als Abstecher mit allen Dungeonquests ein, sobald eure Gruppe ungefähr die Mitte des angegebenen Stufenbereichs erreicht hat.
Hier tauchen auch die ersten neuen Dungeons auf: die Halle der Thanen unter Eisenschmiede (13–18) und die Ruinen von Lordaeron über Unterstadt (15–20). Ist die Ausrüstung deiner Gruppe eher schwach, geh am besten erst etwa zur Mitte des Stufenbereichs rein.
Einen automatischen Dungeonbrowser gibt es nicht. Mitspieler findest du also in der Spielwelt oder über die Gruppensuche.
Stufe 20–30: Zeit, zwischen Gebieten zu wechseln
Ab etwa Stufe 20 reicht ein Gebiet meistens nicht mehr aus. Allianzspieler können zwischen dem Sumpfland, dem Dämmerwald und dem oberen Stufenbereich des Rotkammgebirges wechseln. Hordespieler pendeln zwischen dem südlichen Brachland, dem Steinkrallengebirge, dem Vorgebirge des Hügellands und Tausend Nadeln. Das Eschental eignet sich für beide Fraktionen.
Halte in zwei Gebieten gelbe Quests bereit und wechsle den Hub, bevor dein Questlog nur noch aus roten Aufgaben oder laufintensiven Resten besteht. Solo bringen kompakte Runden den gleichmäßigeren Fortschritt; als Duo könnt ihr Elitequestreihen in dieselbe Runde einbauen. Sammle vor einem Dungeon alle verfügbaren Quests und nimm ihn mit, wenn der Eingang zu deiner Route passt – besonders die Ausgrabungsstätte im Sumpfland und die Stadt Dalaran auf dem Weg durchs Alteracgebirge.
Selbst wenn du das Sumpfland auswendig kennst, lohnt sich ein zweiter Blick. Laut Berichten von der BlizzCon gibt es dort jetzt mehr als 25 neue Quests, und oberhalb von Whelgars Ausgrabungsstätte liegt der Dungeon Ausgrabungsstätte: Sumpfland (24–29). Danach folgt die Stadt Dalaran im Alteracgebirge (28–33).
Wenn du in Dungeons heilen willst, behalte fürs Questen ein Schadensset oder eine solotaugliche Skillung. Du verbringst viel mehr Zeit draußen in der Welt als in Dungeons, und mit einer reinen Heilskillung Gegner zu töten, zieht sich quälend lange hin.

Stufe 30–60: Die Flusslande und die späten Gebiete
Stufe 30–40: Neue Inhalte im Midgame mitnehmen
Schlingendorntal, Desolace und das Arathihochland sind weiterhin sichere Optionen. Im Schlingendorntal gibt es jede Menge Quests, auf PvP-Realms kann es dort aber ungemütlich werden. Die Questreihen der Zentauren in Desolace haben neue Inhalte und Belohnungen bekommen.
Im Arathihochland solltest du in der Zuflucht oder in Hammerfall mehrere Quests auf einmal annehmen, bevor du losziehst, damit du nicht ständig hin- und herläufst.
Das große neue Gebiet für diesen Stufenbereich sind die Flusslande mit mehr als 150 neuen Quests, die den Großteil von Mitte 30 bis Mitte 40 abdecken. Sie grenzen an die Brennende Steppe, das Rotkammgebirge, die Sümpfe des Elends und das Ödland. Außerdem fährt ein neues Schiff des Dampfdruckkartells von Tanaris direkt nach Powderfuse Port.
Die Versunkene Stadt (35–40) liegt vor der Küste des Schlingendorntals und wird von Naga und Piraten überrannt. Sie lohnt sich, sobald deine Quests draußen immer weiter verstreut liegen.
Stufe 40–50: Folge den dichten Questhubs
Tanaris, Feralas, das Hinterland, die Sengende Schlucht und der obere Teil der Flusslande sind hier deine wichtigsten Optionen. Bevor du den Kontinent wechselst, schließ jede Quest in derselben Höhle oder im selben Gegnerlager ab, gib alle auf einmal ab und nutz deinen Ruhestein für den Rückweg.
Reittiere funktionieren wie in Burning Crusade: Du bekommst das Reittier, sobald du Reiten lernst, und bezahlst nur den Lehrer. Wie viel das kostet, hat Blizzard noch nicht gesagt. Leg also am besten schon früh Gold zur Seite.
Die Feste Krol'dok ist eine Ogerfestung in den Flusslanden für Stufe 40–45. Blizzard hatte sie zuerst mit 40–55 angegeben und das dann korrigiert. Das Gefängnis von Alcaz auf der Insel Alcaz vor der Küste der Düstermarschen ist für Stufe 48–53 gedacht. Für Shen'dralas südlich von Desolace gibt es noch keinen offiziellen Stufenbereich.
Stufe 50–60: Ohne unnötige Wege ans Ziel
Der Krater von Un'Goro, der Teufelswald, Winterspring und die beiden Pestländer sind die üblichen Gebiete für die späte Levelphase. Geh dorthin, wo du mehrere Quests in einem Durchgang erledigen kannst, und achte auf Questreihen, die Flugrouten freischalten oder mit Stufe 60 Folgequests eröffnen.
Die Schwarzschlundfeste im Norden von Azshara ist für Stufe 55–60 gedacht, und laut einigen Guides führen ihre Tunnel in Richtung des Schlachtzugs Tiefengrabhügel. Die Terrasse des Formers, eine Titanenanlage im Krater von Un'Goro, ist für Stufe 58–60.
Die genaue Questreihenfolge am Berg Hyjal kennen wir noch nicht. Dieser Teil muss also auf den Launch-Build warten.
Welche Belohnungen gibt es beim Leveln?
Blizzard hat die Beute aller Dungeons überarbeitet, Hunderte neue Gegenstände hinzugefügt und alle einzigartigen Bossdrops auf blaue Qualität angehoben. Schmuckstücke haben jetzt oft situationsabhängige Effekte, etwa Boni in Wald- oder Wüstengebieten oder gegen bestimmte Kreaturarten.
Questbelohnungen decken jetzt mehr Rollen ab. Mor'Ladims Quest im Dämmerwald bietet Zauberwirkern zusätzlich den Erbstückring der Ladimores, und Hemet Nesingwarys Questreihe im Schlingendorntal hat neue Optionen wie das Zauberschwert des Meisterjägers.
Beta-Spieler haben außerdem Gegenstandssets entdeckt, die frühe Dungeonausrüstung wie das „First Mate Band“ aus den Todesminen mit Endgame-Teilen kombinieren.
Der Vermächtnisbelohnungsweg ist rein kosmetisch und verschafft niemandem einen spielerischen Vorteil. Zum Start kannst du dir das Spielzeug „Replica Ironforge Air Rifle“, das Haustier Spektralbärenjunges, den Spektralbären-Wappenrock und die Zügel des Spektralbären als Reittier verdienen. Ein einzelner Charakter kann allein bis zu 29 Punkte sammeln.
Außerdem gibt es zwei neue Handelsfraktionen: die Azeroth Commerce Authority für die Allianz und Durotar Supply and Logistics für die Horde. Mit ihren neuen Berufsaktivitäten verdienst du Merchant's Favor. Obendrein bekommen Paladine der Verlassenen mit Stufe 60 eine eigene Quest für ihr episches Reittier.

So levelst du in WoW Forever schneller
Downtime klein halten
Blizzard hat normale Gegner so abgestimmt, dass du solo etwa 10 bis 15 Sekunden für einen Kill brauchst. Jeder Kampf zählt also. Bleib bei Gegnern auf deiner Stufe, iss und trink, bevor du komplett leer bist, und zieh nur dann einen zweiten Gegner mit, wenn du sicher beide schaffst, ohne dich danach hinsetzen zu müssen.
Verbessere die Ausrüstung, die dein Tempo bestimmt
Für Krieger, Schurken, Paladine und Verstärkungsschamanen kann eine bessere Waffe einen ganzen Stufenbereich spürbar leichter machen. Waffen für Zauberwirker bringen jetzt auch Zauberschaden und Heilung mit. Priester, Magier und Hexenmeister sollten außerdem einen guten Zauberstab dabeihaben, damit sie weiter Schaden machen, während sich ihr Mana erholt.
Jäger und Hexenmeister leveln schneller, wenn sie ihr Pet gut im Griff haben. Lass dein Pet zuerst die Aggro ziehen, und lauf schon zum nächsten Gegner, während der aktuelle Kampf ausläuft.
Stadtbesuche bündeln und clever gruppieren
Wenn du in der Stadt bist, erledige alles auf einmal: trainieren, reparieren, Vorräte auffüllen und Quests abgeben. Binde deinen Ruhestein dort, wo er dir den längsten Weg erspart. Für Elitequests, Named-Mobs oder überlaufene Killquests lädst du einfach ein, wer gerade in der Nähe ist, und danach geht ihr wieder getrennte Wege.
Ruhebonus, Lager und Berufe
Ruhebonus und Lager
Der Ruhebonus erhöht die Erfahrung aus Kills, aber nicht aus Questabgaben. Am meisten bringt er an Abenden, an denen du vor allem Gegner tötest. Logg dich also möglichst in einem Gasthaus oder einer Hauptstadt aus.
Das Lagersystem ersetzt die alte Kochstelle durch ein einfaches Lagerfeuer. Setz dich kurz daran, dann baust du Ruhebonus auf und bekommst einstündige Stärkungseffekte. Lager können außerdem Händler, Reparaturen und Arbeitsplätze bieten, und bis zu drei Spieler können jeweils ein Objekt beisteuern, etwa den Schleifstein eines Schmieds, der die Angriffskraft erhöht.
Hergestellte Nahrung kann jetzt zusätzlich zu ihren Werten einen kleinen Erfahrungsbonus geben, und Köche können größere Lagerfeuer lernen, an denen fünf oder zehn Objekte Platz haben. Jeder Beruf schaltet seine ersten Lagerobjekte bei Fertigkeit 20 frei.
Nach aktuellen Beta-Werten lässt „Gut ausgeruht“ den Ruhebonus 4 % schneller anwachsen und hebt die Obergrenze pro Rang um 4 % an, bei insgesamt fünf Rängen. „Nervenkitzel des Abenteuers“ stellt nach dem Töten eines nicht trivialen Gegners außerhalb von Dungeons, Schlachtzügen und Schlachtfeldern pro Rang 1 % deiner maximalen Gesundheit und deines maximalen Manas über 10 Sekunden wieder her. Mit „Talentiert“ bekommst du schon ab Stufe 9 Talentpunkte.
Berufe beim Leveln
Wähle Berufe, die zu deiner Route passen. Kürschnerei passt hervorragend, wenn du viele Wildtiere tötest, und für Kräuterkunde und Bergbau lohnt sich ein kurzer Umweg. Handwerker bekommen mehr als 600 neue Rezepte sowie Baupläne für bessere Lagerobjekte, die Dungeonbosse fallen lassen. Lauf aber nicht quer durch ein ganzes Gebiet, nur für ein einzelnes niedrigstufiges Vorkommen.
Was die Beta von WoW Forever bisher zeigt
Von Blizzard bestätigt
Am 23. September erklärte Blizzard, dass die fehlende Verzögerung von 0,5 Sekunden vor automatischen Schüssen der Jäger und Zauberstabschüssen ein Bug sei, der in einem späteren Beta-Build behoben werden solle. Bis Blizzard das endgültige Verhalten bestätigt, eignet sich die frühere Sofortschuss-Version der Beta nicht für eine Rangliste der schnellsten Klassen zum Launch.
Geteiltes Mob-Tagging wird es nicht geben. Senior Game Designer Josh Greenfield sagte, das Team müsse an dieser Stelle hart bleiben, damit das Spiel sozial bleibt. Stattdessen hebt die neue Funktion „Recent Allies“ Spieler hervor, mit denen du schon einmal in einer Gruppe warst.
Spielerberichte und Beta-Daten
Die ersten Tester waren sich uneinig, ob sich wiederholte Dungeon-Runs lohnen, und Blizzard stimmt die Werte weiter ab. Seit dem Build vom 8. Oktober geben Gegner in Dungeons etwa 20 % mehr Erfahrung; außerdem wurde die fehlerhafte Gruppenberechnung korrigiert. In den aktuellen Beta-Daten steht Siegesrausch weiterhin als Grundfähigkeit für Krieger ab Stufe 20, die nach einem passenden Kill 10 % der maximalen Gesundheit heilt.

Prognosen und kommende Updates
Unsere Prognosen
Dieser Teil ist nur unsere beste Einschätzung auf Basis dessen, was wir bisher wissen. Nach dem Launch aktualisieren wir ihn.
Die Dungeon-Erfahrung kann sich erneut ändern. Blizzard hat die Erfahrung für Gegner in Dungeons bereits am 8. Oktober um etwa 20 % erhöht. Prüfe eine Launch-Route deshalb anhand der finalen Patchnotes, statt die derzeitigen Beta-Werte als endgültig zu behandeln.
Die Route oberhalb von Stufe 40 ist noch am unsichersten. Für Shen'dralas gibt es keinen bestätigten Stufenbereich, und Blizzard hat keine endgültige Levelreihenfolge für den Berg Hyjal veröffentlicht. Nutze die bekannten hochstufigen Gebiete als Ausweichroute, bis Spieler nach dem Launch testen können, wo die neuen Questreihen am besten hineinpassen.
Roadmap nach dem Launch
Am 9. Dezember öffnen drei Schlachtzüge: der Tiefengrabhügel für 10 Spieler, der Hyjalgipfel für 20 und Onyxias Hort für 40. In der ersten Woche musst du dich also nicht auf Stufe 60 hetzen. Hardcore folgt später im Winter.
Im Frühjahr 2027 will Blizzard zwei Schlachtzüge, zwei Dungeons, neue Quests, ein neues Gebiet zum Erkunden und eine legendäre Questreihe nachliefern. Im Sommer 2027 folgen ein überarbeiteter klassischer Schlachtzug, ein weiterer neuer Schlachtzug, zwei weitere Dungeons sowie Updates für Berufe und das Vermächtnissystem.
Die Termine können sich noch verschieben, und wir passen die Route an, sobald neue Gebiete angekündigt werden.
Fazit
WoW Forever nutzt denselben Erfahrungsbalken wie Classic, aber wie du ihn füllst, hat sich fast komplett geändert. Quests zählen jetzt mehr als Dungeon-Farmen, neue Gebiete wie die Flusslande schließen die alten Lücken im mittleren Stufenbereich, und Vermächtnisvorteile machen jeden Twink ein Stück leichter.
Am Ende zählt die genaue Route weniger als die kleinen Entscheidungen unterwegs: wann du einen Questhub verlässt, welchen Dungeon du einmal mit allen Quests läufst und ob eine einzelne Questabgabe den Weg wert ist. Das gilt auch dann noch, wenn Blizzard während der Beta an den Zahlen dreht.
Bis zum Start am 5. November solltest du dich für eine Klasse entscheiden, einen Realm-Typ wählen, der zu deinem Spielstil passt, und überlegen, ob dein erster Charakter dein Main wird oder vor allem Vermächtnispunkte sammeln soll. Was die Beta nicht beantworten kann, zeigt der Launch-Build. Sobald er da ist, ergänzen wir diesen Leveling Guide um getestete Routen.
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FAQ zum Leveln in WoW Forever
Werden Beta-Charaktere aus WoW Forever zum Launch übernommen?
Nein. Alle Beta-Charaktere und der gesamte Fortschritt werden vor dem Launch gelöscht. Die Beta ist eine gute Gelegenheit, die frühe Route kennenzulernen, eine Klasse auszuprobieren und Bugs zu melden. Stufe 20 oder 30 in der Beta verschafft deinem echten Charakter aber keinen Vorsprung.
Kann ich in WoW Forever ein Leveling-Addon aus Classic nutzen?
Zur Orientierung schon, aber installiere nur eine Version, die der Autor ausdrücklich für den Forever-Client kennzeichnet. Forever ist auf CurseForge eine eigene Spielversion und enthält neue oder geänderte Questreihen; eine reine Classic-Route kann dich deshalb zu veralteten Schritten schicken. Prüfe die aktuelle Spielversionsangabe des Add-ons und lass automatische Questaktionen deaktiviert, bis du sie im Beta-Build getestet hast.
Welche Klassen lassen sich solo am leichtesten leveln?
Jäger und Hexenmeister sind weiterhin die einfachste Wahl fürs Solo-Leveln, weil ihre Pets tanken, während sie aus der Distanz Schaden machen. Paladine und Druiden sind etwas langsamer, aber deutlich schwerer totzukriegen und können in Dungeons mehr Rollen übernehmen. Krieger haben am meisten mit schlechten Pulls zu kämpfen. Die Klassen werden noch abgestimmt, nimm das also als grobe Orientierung.
Ist Duo-Leveln schneller als Solo-Leveln?
Meistens ja. Kills zählen für euch beide, Elitequests schafft ihr auch ohne volle Gruppe, und Höhlen sind zu zweit viel sicherer. Startet möglichst im selben Gebiet und habt dieselben Hauptquestreihen im Questlog.
Welcher Realm-Typ eignet sich am besten zum Leveln?
Für den ersten Durchgang ist Normal die sicherste Wahl, weil es PvP in der offenen Welt dort nur gibt, wenn beide Spieler zustimmen. Wähle PvP, wenn du draußen in der Welt gegen die andere Fraktion kämpfen willst; schneller levelst du dadurch nicht. Rollenspiel ist für Spieler gedacht, die eine stärker storyorientierte Community suchen, und Hardcore mit Permadeath kommt nach dem Launch.
Wie lange dauert es, in WoW Forever Stufe 60 zu erreichen?
Eine verifizierte Zeit für Stufe 1 bis 60 gibt es noch nicht, weil die Beta bei Stufe 30 endet. Forever behält zwar den gesamten Erfahrungsbedarf von Classic bei, doch neue Quests, Klassenanpassungen, Dungeon-Änderungen und Routenkenntnis beeinflussen die reine Spielzeit. Classic-Zeiten taugen daher nur als grobe Orientierung; eine belastbare Forever-Schätzung braucht vollständige Runs nach dem Launch.
Ab welcher Stufe kann man in WoW Forever reiten?
Blizzard hat das Kostenmodell nach Art von Burning Crusade bestätigt: Der Großteil der Kosten steckt in der Reitausbildung, und beim Erlernen der Reitfähigkeit erhältst du ein Reittier. Die erforderliche Stufe und den Preis hat Blizzard noch nicht offiziell bestätigt. Plane dein Gold deshalb nicht fest für Stufe 40 ein, bevor die Launch-Details veröffentlicht sind.
Brauche ich ein Paket der Himmelsgeborenen, um WoW Forever zu spielen?
Nein. Forever ist in einem aktiven World-of-Warcraft-Abo oder in Spielzeit enthalten. Das Heroic-Paket der Himmelsgeborenen oder eine höhere Edition brauchst du nur, wenn du Himmelsgeborene spielen und auf der Insel Zephras starten willst; die Extras hängen von der Edition ab. Spielst du eines der ursprünglichen Völker, musst du nichts zusätzlich kaufen.
Gibt es in WoW Forever einen Charakterboost oder die WoW-Marke?
Zum Launch nicht. Laut Blizzard gibt es keine Pläne, eine WoW-Marke oder einen kostenpflichtigen Charakterboost in Forever einzuführen. Das passt zu einem Spiel, das darauf ausgelegt ist, bei Stufe 1 anzufangen. Das kann sich irgendwann ändern, angekündigt ist aber nichts dergleichen.
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