Bis zum 23. Oktober ist es nicht mehr weit: Modern Warfare 4 ist gerade der Shooter, über den alle reden, und endlich kehrt auch DMZ zurück. Die Beta hat gezeigt, wie groß die Vorfreude ist: An beiden Wochenenden waren jeden Tag Millionen Spieler dabei.
Die vielen Spielstunden haben vor allem eine Diskussion angeheizt: War die Time-to-Kill, kurz TTK, viel zu schnell? Infinity Ward hat zugehört und mitten im Test fast jede Waffe neu abgestimmt. Deshalb hält sich dieser Guide an das finale Beta-Balancing: die Anpassungen vom 31. August, die bis zum Ende der Beta am 1. September aktiv blieben.
Welche Waffen haben sich also an die Spitze gesetzt? Unten findest du die komplette MW4 Tier List, das passende Loadout für jede Top-Waffe und welche Waffe du zuerst leveln solltest.
Du überlegst noch, welche Edition es werden soll oder wie du in den Fortschritt einsteigst? Bevor der Multiplayer-Grind losgeht, lohnt sich ein Blick auf die Angebote für Call of Duty Modern Warfare 4 Accounts.

Update-Hinweis: Dieser Guide basiert auf dem finalen Balancing der MW4-Beta. Ranking und Loadouts aktualisieren wir nach dem Launch-Patch, erneut nach einer vollen Woche Multiplayer und nach jedem größeren saisonalen Waffen-Update.
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So haben wir die Waffen bewertet
Wir haben uns bei jeder Waffe den Schaden im finalen Beta-Stand angesehen, dazu effektive Reichweite, Rückstoß, Handling, Bedienbarkeit, wie sie sich auf den verschiedenen Lanes der Maps schlägt und was ihr Apex-Aufsatz wirklich bringt. Klar, die TTK zählt. Aber ein schneller Kill auf dem Papier hilft wenig, wenn du die Waffe nicht im Ziel halten kannst.
Deshalb kann ein gut kontrollierbares Gewehr, das viele typische Gefechte abdeckt, vor einer Spezialwaffe landen, die nur an einem einzigen perfekten Spot glänzt.
Gewertet haben wir nur Primärwaffen, die du in eine eigene Multiplayer-Klasse packen konntest. Damit fallen die Wz. 55 Striga raus, die nur in der Kampagnenmission auftauchte, und das Axion, das an eine Standardklasse gebunden war. Keine der beiden Waffen ließ sich leveln, und niemand konnte ihre Aufsätze im Waffenschmied oder den Weg zum Apex-Aufsatz ausprobieren.
Tier List der MW4-Beta-Waffen
Hier siehst du die MW4 Tier List aus der Beta auf einen Blick, mit Name, Waffenklasse und Tier jeder Waffe.
Darunter gehen wir die Top-Waffen einzeln durch: wie sie sich spielen und wo jede von ihnen schwächelt.
Die besten Waffen der MW4-Beta
M4 — Beste Allround-Waffe

Sturmgewehr
Spielerrang 9
68
Kurze bis mittlere Distanz
24 bis 26,3 m; danach 19
M4 Hurricane
Wenn du einfach eine Waffe willst, die funktioniert, nimm die M4. Sie verhält sich gleich, egal ob ein Gefecht auf kurze Distanz beginnt oder sich auf mittlere Distanz verlagert. Im finalen Beta-Build machte sie bis 26,3 Meter 24 Schaden pro Schuss und danach 19.
Das sind keine großen Zahlen, aber durch den sanften Rückstoß und die gleichmäßige Feuerrate reihst du Treffer viel leichter aneinander als mit dem deutlich stärker ausschlagenden Kastov 762.
Handling und Präzision: Am zweiten Beta-Wochenende wurde das Schadensprofil der M4 von vier auf zwei Reichweitenstufen reduziert. Sie verliert also nicht mehr nach und nach Schaden, je weiter sich das Ziel entfernt. Du weißt immer ziemlich genau, was eine Salve anrichtet.
Überall die Beste ist sie nicht: Die ISO Nightshade gewinnt ein sauberes Duell auf kurze Distanz, und ein Sniper beherrscht jede offene Sichtlinie. In S-Tier landet die M4, weil sie so selten in einem Gefecht steckt, das sie nicht gewinnen kann.
- Empfohlenes Beta-Loadout: Setz auf FSS IS300, FSS Fireline Grip, Brace DX Grip, PF1 Fixed Stock und SA LAZ-500. Mit diesem Setup bleibt der Rückstoß im Griff, ohne dass sich das Gewehr träge anfühlt. Du kommst mit Kimme und Korn nicht klar? Lass entweder den Laser oder den Schaft weg und pack ein Slimline-Elite-Visier drauf.
Was der Apex bringt: Die M4 Hurricane macht aus dem Gewehr eine Variante im Kaliber 5,7x28 mm mit Magazin von oben und hoher Kapazität. Sie feuert schneller und spielt sich eher wie eine MP. Das Update vom 31. August hat sie allerdings etwas zurechtgestutzt: Der Maximalschaden sank von 30 auf 27, der Headshot-Multiplikator von 1,3 auf 1,25.
Wenn deine Gefechte auf ganz unterschiedlichen Distanzen stattfinden, bleibt die normale M4 die sicherere Wahl. Rückstoß, Magazin-Handling und TTK der Hurricane testen wir nach dem Launch-Patch erneut.
ISO Nightshade — Beste MP

Maschinenpistole
Sofort verfügbar
56
Bis 19 m
21 bis 10,1 m; 17 bis 18,9 m
ISO Trace
Die M4 kann von allem ein bisschen. Die ISO Nightshade kann eine Sache richtig gut: Druck auf kurze Distanz. Im finalen Beta-Build machte sie 21 Schaden pro Schuss bis 10,1 Meter, 17 bis 18,9 Meter, 15 bis 25,9 Meter und danach 13.
Der Headshot-Multiplikator von 1,3 zahlt sich aus, wenn du sauber auf den Oberkörper trackst. Was die ISO aber wirklich auszeichnet, ist, wie schnell sie in ein Gefecht hinein- und wieder herauskommt.
- Handling und Präzision: Die ISO gehörte zu den wenigen Waffen, die am letzten vollen Beta-Tag stärker wurden. Sie bekam einen Punkt mehr Maximalschaden, etwas längere Reichweitenstufen und einen höheren Headshot-Multiplikator. Diese 9x19-mm-MP hat mehr Rückstoß als die extrem rückstoßarme X-58 Nyx, lässt sich auf typischen MP-Distanzen aber gut kontrollieren.
Ab 18,9 Metern kommt der zweite Schadensabfall, und dort endet ihre sinnvolle Reichweite. Wer mit ihr in eine offene Lane gegen jemanden mit gemountetem Sturmgewehr läuft, verschenkt genau das Tempo, das die ISO überhaupt erst stark macht.
- Empfohlenes Beta-Loadout: Nimm ZLR Carbon-900, FSS Crackdown, FSS TAC90 Grip, Demo STP-1 und XRK Clutch-LS. Lauf und Unterlauf halten deine Schüsse eng zusammen, auch am Rand der ersten beiden Schadensstufen. Hinterer Griff und Laser machen sie flink genug, um ein Objective zu stürmen oder um eine Ecke ins Gefecht zu gehen.
- Was der Apex bringt: ISO Trace lädt Munition mit RFID-Markierung. Landest du einen Treffer, zeigt das integrierte Visier einen roten Punkt, der Bewegung und Richtung des Ziels verfolgt. Perfekt, um angeschlagene Gegner zu jagen, die sich hinter Deckung schleppen. Wie gut das wirklich ist, wissen wir zum Launch, wenn der komplette Map-Pool und mehr Perks den Spielern mehr Möglichkeiten geben, eine Verfolgung abzuschütteln oder sie fortzusetzen.
Kastov 762 — Bestes Sturmgewehr mit hohem Schaden

Sturmgewehr
Spielerrang 21
71
Mittlere Distanz
30 bis 24,1 m; 24 bis 40,1 m
Kastov 545 / Kastov ARC
Du willst härter zuschlagen und hast kein Problem damit, dafür mehr zu arbeiten? Dann ist das Kastov 762 dein Gewehr. Im finalen Beta-Stand machte es 30 Schaden pro Schuss bis 24,1 Meter, 24 bis 40,1 Meter und danach 21. Der zusätzliche Wumms kommt mit deutlich mehr Rückstoß. Es lohnt sich also, mit einem sauberen ersten Schuss zu eröffnen und bei kurzen Feuerstößen zu bleiben. Ein langer Spray, der schon neben dem Ziel beginnt, geht meistens schief.
Handling und Präzision: Gib dem Rückstoßmuster ein paar Matches, dann wird es beherrschbar. Jeder Fehlschuss tut aber trotzdem mehr weh als bei einem schneller feuernden Gewehr. Rund um die 40,1-Meter-Marke solltest du nur kurze Feuerstöße abgeben.
Pack auch nicht jeden schweren Anti-Rückstoß-Aufsatz drauf. Übertreibst du es, fühlen sich Zielen und seitliches Ausweichen an, als würdest du durch Schlamm waten.
- Empfohlenes Beta-Loadout: Nutze Gauge-12 Mono, FSS Fireline Grip, Spetsnaz S10 Stock, Slimline Elite und XRK Clutch-LS. Setz das Kastov 545 in den Apex-Slot, wenn du ruhigere Folgeschüsse willst. Dir gefällt das Gewicht des originalen 7,62x39-mm-Gewehrs besser? Behalte dieselben fünf Aufsätze und lass die Umrüstung weg.
- Was der Apex bringt: Das Kastov 545 stellt das Gewehr auf 5,45x39 mm um. Dadurch handhabt es sich geschmeidiger, und Folgeschüsse kommen schneller. Der Haken ist die Reichweite. Am zweiten Beta-Wochenende schrumpfte seine höchste Schadensstufe von 17,7 auf nur noch 11 Meter. Trotzdem war es in normalen Beta-Gefechten die nützlichere der beiden Apex-Optionen.
Das Kastov ARC ist ein ganz anderes Kaliber. Dieser experimentelle Lauf feuert einen hochintensiven HF-Impuls, der feindliche Soldaten außer Gefecht setzen, Elektronik lahmlegen und Fahrzeuge aus dem Gleichgewicht bringen kann. In der Beta ist das aber schwer einzuschätzen. Um zu sehen, wo es seinen Platz findet, brauchen wir das komplette Launch-Angebot an Maps, Ausrüstung und Abschussserien.
KG-7 Vulcan — Bestes Scharfschützengewehr

Scharfschützengewehr
Sofort verfügbar
72
Lange Sichtlinien
102 bis 67,5 m
KG-9 Drillcharge
Wenn du deinem ersten Schuss vertraust, ist das KG-7 Vulcan der Sniper deiner Wahl. Dieses Repetiergewehr mit großem Magazin lädt für seine Klasse schnell durch und hat genug Munition dabei, um dich über mehrere Gefechte hinweg im Spiel zu halten. Im finalen Beta-Stand machte es 102 Schaden bis 67,5 Meter, 99 von dort bis 86,3 Meter und darüber hinaus 95.
Das zweite Beta-Wochenende hat diese höchste Schadensstufe von 56,8 auf 67,5 Meter erweitert. Damit deckt sie die meisten Sichtlinien auf einer normalen 6v6-Map ab. Bei vereinzelten Schüssen darüber hinaus kommt es stärker darauf an, wo du triffst.
Handling und Präzision: Das KG-7 ist präzise, aber einen Winkel zu halten wird schwer, sobald dich jemand zuerst trifft. Am zweiten Beta-Wochenende wurde der Flinch bei Snipern um 28 % erhöht. Flinch ist der Ruck nach oben, den dein Zielfernrohr macht, wenn du getroffen wirst.
Wähl deine Position also mit Bedacht und bleib nah an der Deckung. Dank des schnellen Verschlusses hast du nach einem Fehlschuss eine zweite Chance. Das bringt dir aber wenig, wenn du gescopt mitten im Freien stehen bleibst.
- Empfohlenes Beta-Loadout: Rüste Haebang Naseon V.5 26", DS RKT-90, 6 Round Mag, Bruen KG-7 Mk. IV und XRK Clutch-LS aus. So bekommst du ein ruhigeres Gewehr und mehr Schüsse pro Magazin. Das ist ein Loadout für geduldiges, überlegtes Sniping. Erwarte nicht, dass es sich wie ein hektisches Quickscope-Setup spielt.
Was der Apex bringt: KG-9 Drillcharge montiert Bohrladungen seitlich am Gewehr. Jede bohrt sich in eine Oberfläche und explodiert einen Moment später. Statt darauf zu warten, dass ein Camper rauspeekt, kannst du ihn zwingen, seine Position zu verlassen.
Der offizielle Beta-Guide verriet nicht, wie viele Ladungen du bekommst, wie lang der Zünder ist oder wie sie mit dickeren Wänden umgeht. Genau das testen wir zum Launch als Erstes.
Hyeon Burst — Bestes Burst-Gewehr

Sturmgewehr
Spielerrang 18
64
Mittlere Distanz
30 bis 22,1 m; 24 bis 42,1 m
Hyeon Auto / Hyperburst
Das Hyeon Burst bietet dir einen anderen Weg, die mittlere Distanz zu kontrollieren. Dieser nordkoreanische Prototyp im Kaliber 6.8 SPC feuert einen durchschlagskräftigen Dreier-Burst. Im finalen Beta-Build machte es 30 Schaden pro Schuss bis 22,1 Meter, 24 bis 42,1 Meter und danach 22.
Das zweite Beta-Wochenende hat ihm ordentlich zugesetzt. Der Maximalschaden fiel von 36 auf 30, und die meisten Multiplikatoren für einzelne Körperzonen wurden angeglichen. Jetzt geht es vor allem darum, alle drei Kugeln zusammenzuhalten und den nächsten Burst schnell rauszubringen.
Handling und Präzision: Zwischen den Bursts beruhigt sich die Waffe viel leichter als bei langem Dauerfeuer. Verfehlst du aber den ersten Burst, spürst du die Verzögerung. Der Patch vom 31. August brachte einen Hals-Multiplikator von 1,1 zurück, saubere Treffer auf den Oberkörper sind also wieder etwas mehr wert.
Finale Werte für ADS-Zeit, Sprint-to-Fire-Zeit, Projektilgeschwindigkeit und die Verzögerung zwischen den Bursts hat Infinity Ward nicht veröffentlicht. Alle vier messen wir zum Launch selbst.
- Empfohlenes Beta-Loadout: Nutze FSS IS300, Mugi Ingoem 558.8mm, Slimline Elite, Mugi UN-R5 Grip und SA LAZ-500 und setz Hyeon Hyperburst in den Apex-Slot. Diese Teile halten den ersten Burst zusammen und deine Sicht frei, wenn Hyperburst in den langsameren Vollautomatik-Modus wechselt.
Was der Apex bringt: Hyeon Auto macht aus dem Gewehr eine stabile Vollautomatik-Waffe. Hyeon Hyperburst startet mit einem blitzschnellen Dreier-Burst und geht dann in langsameres Dauerfeuer über. Mit Hyperburst bleibt erhalten, was das Hyeon besonders macht, auch nachdem das zweite Beta-Wochenende seine höchste Schadensstufe von 29,4 auf 24,6 Meter gekürzt hat.
Auto ist leichter zu spielen, doch dann konkurrierst du mit Sturmgewehren, die schon ab dem ersten Schuss mehr verzeihen.
Oris 8.6 — Bestes DMR

DMR
Spielerrang 14
68
Kurze bis mittlere Distanz
95 bis 19 m; 84 bis 30 m
Oris 8.6 Razor
Das Oris 8.6 liegt irgendwo zwischen einem wendigen DMR und einem vollwertigen Sniper. Es ist ein leichter Repetierer im Kaliber 8.6 Blackout. In der finalen Beta machte es 95 Schaden bis 19 Meter, 84 bis 30 Meter, 70 bis 46 Meter und danach 58.
Mit einem Headshot-Multiplikator von 1,6 legt ein sauberer Kopftreffer jeden um. Bei Körpertreffern sieht es anders aus. Was passiert, hängt von der Distanz ab und davon, wo genau die Kugel einschlägt. 95 Basisschaden allein garantieren also keinen One-Shot-Kill.
Handling und Präzision: Es bewegt sich und zielt leichter als ein ausgewachsener Sniper, deshalb haben es viele Beta-Spieler aggressiv auf mittleren Lanes gespielt. Das Tempo hat seinen Preis. Tötet ein Körpertreffer nicht, musst du repetieren, während dir der Rückstoß das Visier vom Ziel reißt. Das Update vom 31.
August hat außerdem seine beiden stärksten Schadensstufen verkürzt. Auf kurze Distanz kannst du dich nicht auf jeden beliebigen Körpertreffer verlassen.
- Empfohlenes Beta-Loadout: Rüste EXP Crosstac 22", XRK Clutch-LS, Lightfir-5 Quick Bolt, Schlager 7x und Bruen R7-TC Grip aus. Damit bekommst du mehr Schadensreichweite, einen schnelleren Verschluss, besseren Flinch-Widerstand und ein ruhigeres Zielfernrohr. Auf kleineren 6v6-Maps tauschst du das 7x-Zielfernrohr besser gegen ein klares Visier mit wenig Zoom, damit du nahe Ziele leichter im Blick behältst.
Was der Apex bringt: Oris 8.6 Razor ergänzt ein kleines Klingenmodul mit zwei schnell ziehbaren Kunai, ein leises Backup, wenn dir jemand zu nahe kommt. Ein Patch vom 22. August hat die Wartezeit zwischen den Würfen verlängert. Sieh es also als Notfallknopf, nicht als Hauptangriff.
Zum Launch prüfen wir erneut, welche Körperzonen einen One-Shot-Kill ermöglichen, wie schnell das Oris ins ADS geht und wie lange Razor dich zwischen den Würfen warten lässt.
Waffensysteme in MW4
Apex-Aufsätze
Einige der Loadouts oben setzen auf Systeme, die in Modern Warfare neu sind, deshalb hier ein kurzer Überblick. Apex-Aufsätze bekommst du, wenn du eine unterstützte Waffe auf die Maximalstufe bringst. Sie haben einen eigenen Slot, sodass alle fünf regulären Slots im Waffenschmied frei bleiben.
Erwarte keine simplen Werte-Boosts. Hurricane verändert Kaliber und Bauweise der M4, Hyperburst verändert, wie das Hyeon feuert, und Drillcharge gibt dem KG-7 eine Möglichkeit, Deckung freizuräumen.
Weil sie die gesamte Rolle einer Waffe verändern können, fühlen sich Basiswaffe und Apex-Version manchmal an wie zwei verschiedene Waffen.
Gunny-Builds
Gunny, kurz für Gunnery Sergeant, ist ein optionaler Build-Helfer im Klasseneditor. Er stellt aus Aufsätzen, die du bereits freigeschaltet hast, Setups für kurze Distanz, ausgewogenes Spiel oder große Distanz zusammen, alle von den Entwicklern bei Infinity Ward entworfen.
Das ist eine praktische Abkürzung, wenn du eine Waffe in die Hand nimmst, die du noch nicht kennst. Sobald du weißt, welche Lanes oder Routen dir liegen, holt dein eigener Build aber mehr aus den fünf Slots heraus.
Gemeinsamer Aufsatz-Fortschritt
Jeden Aufsatz schaltest du nur einmal frei, danach funktioniert er an jeder Waffe, die ihn nutzen kann. Erreicht eine Waffe eine Stufe, die dir einen Aufsatz geben würde, den du schon hast, überspringt der Bonus-Stufenaufstieg diese Stufe für dich. Dadurch fühlt sich der frühe Grind deutlich weniger repetitiv an. Es ist auch ein guter Grund, zuerst eine flexible Starterwaffe zu maxen, bevor du zu den Spezialisten wechselst.
Welche Waffe du zuerst leveln solltest
Mit all dem im Hinterkopf ist die M4 für die meisten Spieler die beste Waffe für den Einstieg ins Leveln. Mit ihr lernst du die Launch-Maps kennen, ohne auf eine Distanz festgelegt zu sein. Sobald du die kurzen Flankenrouten kennst und weißt, wie Teams zwischen den Objectives rotieren, steigst du auf die ISO Nightshade um.
Du bist im Herzen ohnehin Sniper? Das KG-7 Vulcan ist von Anfang an verfügbar und ein genauso gutes erstes Projekt.
Heb dir das Kastov 762 für später auf. Es passt besser, wenn du bereit bist, angenehmen Rückstoß gegen härtere Treffer einzutauschen, und es bringt zwei sehr unterschiedliche Apex-Optionen zum Ausprobieren mit.
Es ist verlockend, früh jede Waffe anzutesten, aber wenn du deine Waffen-XP so dünn verteilst, kommst du langsamer voran. Eine gemaxte Waffe schaltet ihren Apex-Aufsatz frei und gibt dir Teile, die du an der nächsten wiederverwenden kannst. Eine voll gelevelte Waffe eröffnet dir meist mehr Möglichkeiten als sechs, die auf halber Strecke stecken.
Bereit für den MW4-Launch?
Ein neues Call of Duty heißt: Der Aufstieg beginnt bei null – Waffenstufen, gemeinsame Aufsätze, Apex-Freischaltungen, alles.
Wenn du zum Release sofort startklar sein willst, findest du bei GamsGo Accounts mit vorbestelltem MW4, damit dir das Spiel schon vor dem Launch sicher ist.
Beta-Daten und Änderungen zum Launch
Was die Beta abgedeckt hat
Denk daran, dass die Beta nur einen Teil des Arsenals gezeigt hat. MW4 startet mit 33 Waffen: 24 Primärwaffen, acht Sekundärwaffen und eine Nahkampfwaffe. In der Beta waren 22 davon enthalten, und nicht alle funktionierten in eigenen Klassen.
Das Axion und die Sang 9mm waren an Standardklassen gebunden, die Wz. 55 Striga tauchte nur in der Kampagnenmission auf. Keine der drei ließ sich leveln oder im Waffenschmied anpassen, deshalb stehen sie nicht in der Tier List.
Was sich zum Launch ändern kann
Zum Launch kommen die übrigen 11 Waffen und eine weitere Runde Balance-Änderungen. In seinem Beta-Rückblick vom 1. September sagte Infinity Ward, man sei mit der TTK noch nicht ganz zufrieden und werde die Waffen bis zum Release weiter anpassen. Rechne damit, dass sich zuerst Schaden, Multiplikatoren, Rückstoß und die Nachteile von Aufsätzen verschieben.
Die S-Tier-Waffen von heute sind kluge Kandidaten, um sie früh zu lernen, aber keine Beta kann garantieren, dass sie in Saison 1 noch die besten Waffen in Modern Warfare 4 sind.
So aktualisieren wir diesen Guide
Die offiziellen Patchnotes zur MW4-Beta sind der Ausgangspunkt dieser Version. Bei unserem ersten Update nach dem Launch gleichen wir sie mit dem Day-One-Patch und dem kompletten Launch-Arsenal ab. Sobald wir genug Multiplayer gespielt haben, ergänzen wir gemessene Handling-Werte und Einschätzungen dazu, wie sich jede Waffe im gesamten Map-Pool schlägt.
Danach passen wir bei jedem saisonalen Update nur das Ranking, die Loadouts und die Schadensreichweiten an, die ein Patch tatsächlich verändert. So vermischen sich alte Beta-Zahlen nicht mit Daten aus dem Live-Spiel.
Fazit
Deine beste erste Waffe hängt davon ab, welche Gefechte du gerne suchst. Greif zur M4, wenn du ein verlässliches Gewehr für den Großteil der Map willst, oder zur ISO Nightshade, wenn du nahe Objectives stürmen sollst.
Das Kastov 762 ist für Spieler, die stärkeren Rückstoß bändigen können, und das KG-7 Vulcan belohnt alle, die ihrem ersten Schuss vertrauen. Hyeon Burst und Oris 8.6 sind ungewöhnlichere Picks, und beide bestrafen Fehlschüsse härter.
Wenn uns die Beta eins gelehrt hat, dann das: Wähl eine Waffe für die Gefechte, die du immer wieder herbeiführen kannst, und mach sie im Waffenschmied noch besser für genau diesen Job.
FAQ zu den besten Waffen in Modern Warfare 4
Soll ich zuerst die M4 oder die ISO Nightshade leveln?
Nimm zuerst die M4, wenn du eine flexible Starterwaffe willst, die außerdem Rückstoß- und Handling-Aufsätze freischaltet, die du überall nutzt. Entscheide dich stattdessen für die ISO Nightshade, wenn du gern umkämpfte Hardpoints pushst, Verteidiger flankierst und Gefechte unter etwa 19 Metern hältst.
Ist die M4 Hurricane besser als die normale M4?
Nicht als Ersatz für den Alltag. Die Hurricane macht aus der M4 eine schneller feuernde 5,7x28-mm-Waffe für Gefechte auf kurze Distanz, doch der letzte Beta-Nerf senkte ihren Maximalschaden auf 27 und ihren Headshot-Multiplikator auf 1,25. Wenn deine Route im selben Leben durch enge Räume und mittlere Lanes führt, ist die normale M4 die zuverlässigere Wahl.
Schafft das Oris 8.6 mit 95 Schaden einen One-Shot-Kill?
Ja, wenn du den Kopf triffst. Auf kürzester Distanz machte das Oris im finalen Beta-Stand 95 Basisschaden bei einem Headshot-Multiplikator von 1,6. Ein sauberer Kopftreffer ist also immer ein Kill. Bei Körpertreffern lässt sich das schwerer vorhersagen.
Werden die Waffenstufen aus der MW4-Beta übernommen?
Nein. Spielerrang, Waffenstufen, freigeschaltete Aufsätze und der restliche Beta-Fortschritt werden zum Launch zurückgesetzt. Die Ausnahme sind Beta-Belohnungen. Kosmetische Items wie der Waffenbauplan „In der Beta geschmiedet“ für die Han 86 von Stufe 30 werden übernommen und warten im Vollspiel auf dich.
Sind die besten Multiplayer-Waffen auch in Warzone die besten?
Nicht immer. Infinity Ward stimmt Schadensreichweiten, Projektilgeschwindigkeit, ADS-Tempo, Sprint-to-Fire-Tempo und Mobilität für Warzone separat ab. Ein ISO-Build für kurze Distanz, der für 6v6-Objectives gedacht ist, braucht auf einer größeren Resurgence-Map wahrscheinlich mehr Reichweite und Rückstoßkontrolle.
Belegt ein Apex-Aufsatz einen normalen Slot im Waffenschmied?
Nein. Apex-Aufsätze haben einen eigenen Slot, getrennt von den fünf regulären Slots im Waffenschmied. Du kannst also einen kompletten Rückstoß- oder Handling-Build behalten und trotzdem die einzigartige Umrüstung oder das Gadget der Waffe obendrauf packen.






















